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Gruppe als Heilpädagogisches Milieu
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Grundsatz der pädagogischen Arbeit ist: Erziehung setzt Beziehung voraus.
Die pädagogische Grundhaltung ist durch gegenseitige Annahme, Achtung und Rücksichtnahme gekennzeichnet. Das Kind/ der Jugendliche wird ernstgenommen und in seiner Persönlichkeit akzeptiert und angenommen.
Zeit, Weg und Ziel sind an den individuellen Entwicklungsbedürfnissen/ und objektiven - Erfordernissen des Jugendlichen orientiert.
Die pädagogische Arbeit geht von einem ganzheitlichen Ansatz aus, ist aktiv, raumgebend, aggressions- und angstlösend ( nach außen kehren, was innen ist );
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- vielfältige Formen sinnlicher und ganzheitlicher Wahrnehmung (das Kind und seine natürliche Umwelt) mit Erlebnischarakter,
- bewußter Wechsel von Anspannung und Entspannung des Körpers, Einüben von Entspannungs-, Konzentrationstechniken, Aggressionsbewältigungstechniken,
- Entwicklung von Handlungssicherheit durch Ritualisierung von Alltagssituationen ( Aufstehen, Schlafengehen, Feste, etc.)
- Vielfältige künstlerischen Äußerungsmöglichkeiten wie Tonarbeiten, Malen, szenisches Gestalten, Musik, Aktionskunst, Theater...
- Aktive selbständige Freizeitgestaltung, dabei liegt der Schwerpunkt auf den Elementen der Zirkuspädagogik
- Haltgebende Strukturen ( im Tages-, Wochen-, Jahresablauf) und feste Regeln bilden den Rahmen, in dem altersgemäße Frei - und Entscheidungsräume eingeräumt, die Übernahme von Verantwortung und die Entwicklung von Selbständigkeit ermöglicht wird.
- Klare Regeln
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Die Bindung an die Herkunftsfamilie und die Beziehungen zu den Eltern werden respektiert, die Auseinandersetzung mit der bisherigen Lebensgeschichte wird begleitet und gefördert.
Die Kinder und Jugendlichen werden ermutigt, ihren Platz in der Herkunftsfamilie neu zu bestimmen, die Entscheidung über den weiteren Lebensweg wird als Prozeß begriffen, den die Kinder und Jugendlichen aktiv mit gestalten.
Methodische Elternarbeit vollzieht sich in verschiedenen Formen.
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