 |
|
60-jähriges Gründungsjubiläum der Don Bosco Musikanten Bamberg
|
|
Mit familiären Banden zu europäischen Erfolgen
|
|
Es ist nicht alltäglich, ein 60-jähriges Gründungsjubiläum zu feiern, schon gar nicht in einem Zirkuszelt. Die Bamberger Don Bosco Musikanten luden dazu am Samstagabend, 22.10.11 in den „Zirkus Giovanni“ hinter dem Josefsheim der Salesianer Don Boscos (SDB). Ähnlich wie ein Zirkus zieht die Kapelle seit jeher Menschen durch hervorragende Leistungen an. In diesem Frühjahr wurden sie sogar mit dem Europameistertitel der böhmisch-mährischen Blasmusik in der Oberstufe prämiert. Ein Rückblick mit Musikern auf Geschichte und Geschichten einer Kapelle mit familiären Banden.
„In 60 Jahren hat die Kapelle Stadtgeschichte und fränkische Musikgeschichte geschrieben“, betonte Heinrich Rudrof (MdL). Schirmherr, Oberbürgermeister Andreas Starke, lobte die heute rund 40 Musiker als eine „Bereicherung fürs kulturelle Leben“. „Das Jahr wäre ohne Sie nicht denkbar“, begleiten sie doch nicht nur Prozessionen, Wallfahrten, Faschingszüge oder das Heinrichsfest musikalisch. Auch vertreten sie Bamberg beispielsweise alljährlich zum Deutschen Fest in Bedford.
Nach der Sensation des EM-Titels findet es Emil Hartmann, Leiter des Don Bosco Jugendwerks Bamberg „schade, dass es in der Blasmusik keine Weltmeisterschaft gibt.“ Ludwig Derra, Moderator des Abends, benannte das einfache Erfolgsrezept:
„Wir sind mit Spaß dabei.“ Doch eigentlich ist es viel mehr. Das verdeutlichte Wolfgang Fischer in seinem Rückblick. Gemäß Don Boscos Leitspruch „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“, rief Pater Richard Feuerlein 1951 die Jugendkapelle Don Bosco ins Leben und besetzte sie mit Schülern des Canisiusheims. Als der ehemalige Jugendseelsorger des Erzbistums versetzt wurde, übernahm Georg Richter den Dirigentenstab. „Er hatte dies bis zum 50. Jubiläum inne, 45 Jahre“, so Fischer, selbst Musiker seit über 40 Jahren und ehemaliger Schüler des Canisiusheims. Seitdem dirigiert Thomas Wolf, der getrost als Vater der EM-Erfolge bezeichnet werden kann.
Josef Krapp, ebenfalls einer der ehemaligen Schüle, musizierte von 1956 bis in die 1980er Jahre mit der Kapelle. „Früher hat es auf dem Land kaum Möglichkeit gegeben, Musik zu lernen“, berichtete der Tenorhornist im Gespräch. Zwei Mal wöchentlich wurde geprobt. „Wir waren etwas Besonderes, wenn wir Musik gespielt und die Freiheiten genossen haben, die wir als Internatsschüler nicht hatten. Bis heute hat sich viel verändert. Auch die Musik. Wir haben viel Konzertmusik gespielt. Von Operetten und Märschen bis Mosch. Heute spielen sie vor allem die neue böhmische Musik. Auch der Zeitgeist hat sich gewandelt.“
Fischer: „Unser Anspruch beinhaltet vielseitige Musikrichtungen: Swing und Dixie bis hin zu klassischen Stücken gehören dazu, vor allem aber - und das kristallisierte sich unter Thomas Wolf heraus - die böhmisch-mährische Stilrichtung. Die heutige Besetzung besteht aus Musikern aus der ganzen Region in und um Bamberg bis hin zum Maintal, vielen Jungmusikern, Studenten, Eltern und ihren Kindern. So musizieren aus Familien mittlerweile Väter, Mütter und deren Kinder bei den Don Bosco Musikanten. Eben im Spaß dabei, der Slogan der heutigen Formation, aber auch der salesianische Gedanke der salesianischen Familie. Das Ideal eines Pater Feuerleins, das Lebenselixier Don Boscos steckt meiner Meinung nach tiefer.“ Das sei das Geheimnis, das die Don Bosco Musikanten ausmache, findet die Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, Angelika Becher: „Es ist kein Verein wie ein anderer. Es ist eine Familie.“
Ein Grund, warum Heinrich Rudrof meint: „Es ist immer ein Genuss, der Don Bosco Blasmusik zu lauschen.“ Pater Philipp Weißhaar (SDB) merkt ebenfalls die Begeisterung, die von der Kapelle ausgehe: „Ich spüre, dass sie stolz sind, den Namen Don Boscos hinaus in die Welt zu tragen.“ Nach Vorsitzendem Michael Jungkunst wird dies so bleiben: „Wir sind ‚mit Spaß dabei‘, wollen nach dem Lebensmotto von Don Bosco ‚fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen‘, und es musikalisch weiterhin weit über die Grenzen Bambergs tragen.“ Philipp Fischer (FiPh)
|
|
|
Don Bosco Musikanten werden Europameister der böhmisch/mährischen Blasmusik (Oberstufe) bei der 12.EM in Nesselwang/Allgäu.
|
|
Die Hochburg der böhmisch-mährischen Blasmusik liegt in Bamberg
|
|
Zum ersten Mal bei einem Wertungsspiel in der Oberstufe angetreten – und schon den ersten Platz errungen! Dieser Erfolg gelang am Wochenende den Don Bosco Musikanten Bamberg bei der Europameisterschaft der böhmisch-mährischen Blasmusik in Nesselwang. Als frisch gekürte Europameister kehrten die 25 Laienmusiker mit ihrem Dirigenten Thomas Wolf und ihrer Fangemeinde aus dem Allgäu zurück, wo insgesamt 21 Kapellen aus vier Nationen in drei Leistungsstufen um die Europameisterschaft gespielt hatten.
Mit 92,02 Punkten erreichten die Don Bosco Musikanten das beste Ergebnis ihrer Leistungsstufe und verwiesen damit renommierte Kapellen wie Blech & Co., Triwanka oder das Böhmische Feuer auf die nachfolgenden Plätze. In der Gesamtwertung aller teilnehmenden Kapellen erreichten die Musiker aus dem Bamberger Raum den dritten Platz beim CISM-Globe, der vom Internationalen Musikbund verliehen wird.
Ausschlaggebend für das hervorragende Abschneiden der Don Bosco Musikanten waren vor allem die hohe Musikalität, die beim Vortrag der fünf Wertungsstücke von den Preisrichtern mit sehr hohen Punktzahlen bewertet wurde sowie die Harmonie der Bläser, die ein homogenes Ensemble bildeten. Wie hoch der Leistungsstand der Bamberger Musiker ist, zeigt die Tatsache, dass sie mit ihrem Ergebnis nur um 0,14 Punkte vom Europameister der Höchststufe entfernt waren – den Maablosn, die ebenfalls aus dem Bamberger Raum stammen. Sieger in der Unterstufe wurden die Frienisberger Blasmusikanten aus der Schweiz, die im kommenden Jahr die Europameisterschaft ausrichten.
„Bamberg ist eine Hochburg der böhmisch-mährischen Musik“ lautete deshalb auch der Kommentar bei der Preisverleihung. Das Ergebnis der Don Bosco Musikanten zählt umso mehr, wenn man bedenkt, dass diese reine Laienmusikanten sind und – so lautet ihr Logo – mit Spaß dabei sind. „Wir haben unser Bestes gegeben“ war die Aussage der Musiker unmittelbar nach ihrem Wertungsspiel und damit behielten sie am Schluss Recht.
Dieser überragende Erfolg war für die Musiker zunächst kaum fassbar. Mit Freudentränen und ausgelassener Stimmung begaben sich die „Wölfe“ mit ihrem Dirigenten Thomas Wolf zurück nach Bamberg – im Gepäck insgesamt drei Trophäen und 110 Liter Bier als Preis für die Europameisterschaft in der Oberstufe.
[Maria Köppl]
|
|
|
3. Deutsche Meisterschaft der böhmischen und mährischen Blasmusik zum 60jährigen Jubiläums der Don Bosco Musikanten Bamberg
|
|
|
|
<<< LINK >>> 3. Deutsche Meisterschaft der böhmischen und mährischen Blasmusik
|
|
|
11. Europameisterschaft in Sillian/ Osttirol vom 21. - 23.05.2010
|
|
|
|
|
11. Europameisterschaft in Sillian/ Osttirol - DB Musikanten holen Vize-Meister
|
|
|
|
|
Herbstfest der Don Bosco Musikanten - Nachbericht
|
|
|
|
|
Von Bambergern, die auszogen, und Europameister wurden
|
|
Bamberg / Empfingen – Als sie am Freitagabend den Weg ins schwäbische Empfingen antraten, wagten sie nur zu träumen. Zwei Tage später wurde aus den Träumen Wirklichkeit: Die Don Bosco Musikanten Bamberg unter der Leitung von Dirigent Thomas Wolf sind Europameister. Bei der „Achten Europameisterschaft der böhmisch-mährischen Blasmusik“ überzeugten sie bei 31 Teilnehmern durch Blasmusik vom Feinsten, gingen in ihrer Kategorie als Sieger hervor und waren die einzige deutsche Kapelle unter vier Europameistern.
Schon im letzten Jahr zog es sie in die Fremde, um auf internationalem Parkett – damals im südtirolischen Auer – um die Krone der böhmisch-mährischen Blasmusik zu spielen. Schon im letzten Jahr zeigte sich das hohe Niveau des Leistungsvermögens der seit über 50 Jahren bestehenden Kapelle, gegründet von den Salesianern Don Boscos und über die längste Zeit von Ehrendirigent Schorsch Richter geleitet. Und schon im letzten Jahr waren sie ganz nah dran: Als Zweitplatzierter der Europameisterschaft traten sie den Heimweg an. Dieses Mal setzten sie sich mit dem Titelgewinn selbst ein Denkmal. Die Musiker sind sich sicher: „Das ist der Verdienst von Thomas Wolf.“
Ein voller Bus, einige Autos, sogar ein Wohnmobil mit Musikern, Angehörigen und Freunden der Don Bosco Kapelle bereuten die fast dreieinhalb Stunden Fahrt nicht im Geringsten. Flötistin Gisela Wittmann organisierte den EM-Ausflug.
Mit dem Herz in der Hand und musikalischer Leidenschaft im Mund überzeugten die 25 Musikerinnen und Musiker die hochkarätige Jury, die aus den Musik-Koryphäen Freek Mestrini (Niederlande), Klaus Rappl (Österreich), Josef Vejvoda (Tschechien) und Franz Watz (Deutschland) bestand.
Dirigent Thomas Wolf freute sich: „Die Kapelle hat genauso gespielt, wie wir es geprobt haben.“ Durch die Aufregung habe man beim Wertungsspielen nicht an Qualität verloren. Die 25 Musiker – da waren sich auch die Zuhörer einig – boten eine grandiose Leistung. „Ich habe mich über viele Stellen gefreut, die mir als Dirigent wichtig waren“, so Wolf. Die böhmisch-mährische Musik – eigentlich mit dem Negativimage der Festzeltmusik behaftet – wurde am vergangenen Wochenende auf Konzertniveau präsentiert. Der Dirigent betonte: „Diese Musik wird oft verkannt, obwohl sie anspruchsvoll und teilweise auch sehr schwer ist. Häufig wird sie nur schlecht gespielt beziehungsweise von vielen leider nur im Rahmen von Bierzeltveranstaltungen gehört.“ Eine strenge Jury sorge bei der EM für das hohe Niveau. „Jeder, der Zeuge der Europameisterschaft war, wird bestätigen, dass böhmisch-mährische Blasmusik mehr ist, als nur seichte Hintergrundmusik an einem Dorffest.“
Anschließend wich in der Festhalle die Anspannung der Erleichterung. Es sei ein Highlight seiner Karriere gewesen, die Kapelle in diesem Augenblick zu dirigieren, schwärmte Dirigent Thomas Wolf ob der gebotenen Leistung. „Jeder hatte Lust, jeder hatte Spaß. Da erntest du die Lorbeeren für die harte Arbeit.“
Horst Sassik, Generalsekretär der CISM, dem Internationalen Musikbund, und Zweiter Vorsitzender des Deutschen Blasmusikverbandes, betonte bei der Preisverleihung am Sonntagabend, dass nur die Musik ein gemeinsames Europa schaffen könne. „Musik kennt keine Grenzen. Musik verbindet Europa.“ Als dann endlich die Ergebnisse bekannt gegeben wurden, kannte der Jubel bei den Bambergern keine Grenzen mehr. Die Don Bosco Musikanten aus Bamberg sind Europameister.
Liest man die Kommentare der Wertungsrichter auf den Partituren, so wie es die Musiker auf der Heimfahrt taten, sticht häufig das Lob „Sehr gut“ ins Auge. Bei diesem Ergebnis, wagte der Dirigent auch einen Ausblick in die Zukunft: Mindestens ein Jahr will der amtierende Europameister eine Pause einlegen. „Die Vorbereitung ist für alle Seiten aufwändig, stressig und kostet Nerven, aber 2009 ist noch nicht vom Tisch.“ Sein Wunsch sei es, wieder in dieser Besetzung „im Wettbewerb teilzunehmen und die Leistung zu bestätigen.“ Dann entschuldigte er sich für einen Moment, unterbrach das Interview, um zum Busmikrophon zu gehen. Bei der Europameisterschaft in zwei Jahren könne man teilnehmen. Das wäre dann in der goldenen Stadt Prag, der Heimat von Josef Vejvoda. Bei der Abstimmung war keiner dagegen…
FiPh
Im Internet: http://www.donboscomusikanten.de
|
|
|
Don Boscos umrahmen das alljährliche Don Bosco Fest!
|
|
Aus Anlass des Don Bosco Festes besuchte der Generalrat der Salesianer Bamberg...
"Der Generalrat der Salesianer für Nordeuropa, Don Albert van Hecke,
freut sich zusammen mit Emil Hartmann über das Standkonzert"
|
|
|
|
|
Homepage der Don Bosco Musikanten Bamberg online
|
|
Die Homepage der Don Bosco Musikanten Bamberg ist online
und kann über folgenden Link erreicht werden:
www.donboscomusikanten.de
|
|
|
|
Homepage der Don Bosco Musikanten
|
|
|
Probenraumrenovierung nun abgeschlossen
|
|
18.09.06
|
|
Zur Verbesserung der Probensituation (PLatzbedarf) musste ein Teil der Schrankwand weichen!
Außerdem wurden akkustische sowie optische Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt.
Und dies alles in Eigenarbeit der Mitglieder der Don Bosco Musikanten!
Hier nun das Ergebnis...
|
|
|
Don-Bosco-Musikanten Bamberg – Blasmusikkapelle internationaler Klasse
|
|
Bei den 7. Europäischen Meisterschaften für Blaskapellen der böhmisch-mährischen Blasmusik in Auer/Südtirol´, 7.-9. Juli 2006, belegten die Don-Bosco-Musikanten Bamberg den 2. Platz.
|
|
|
|
„Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“, dieses allseits wohlbekannte Lebensmotto und Elixier Don Boscos ist nach wie vor vielfältig spürbar. Genau nach dem Motto Don Boscos trat die Kapelle als sogenannte internationale „No-Name-Kapelle“ bei dem europäischen Wettbewerb an,.
Unter den Augen der hochkarätigen internationalen Jury belegten sie unter der Leitung ihres Dirigenten Thomas Wolf in der Gruppe A, ganz knapp hinter dem Lokalmatadoren und Europameister aus Kollmann in Südtirol einen hervorragenden 2. Platz.
Die Don-Bosco-Musikanten Bamberg sind die heutige Formation mit ca. 30 Musikanten/Innen der ehemaligen Jugendkapelle Don Bosco Bamberg, gegründet von Pater Feuerlein/Pater Arenth vor über 50 Jahren. Wie vor 50 Jahren proben sie wöchentlich im Canisiusheim in Bamberg. Für das Don-Bosco-Fest, Festen im Canisiusheim, dem Josefsheim und auch der Salesianischen Familie stehen sie zur Verfügung.. Als renommierter Kulturträger der Stadt Bamberg geben die Don-Bosco-Musikanten jährliche Standkonzerte und gestalten vielfältige Veranstaltungen in Stadt und Land. Sie begleiten beispielsweise den Erzbischof bei Prozessionen und sind am Heinrichsfest des Erzbistums Bamberg und dem Kunigundentag vertreten.
Am Tag nach der Europameistermeisterschaft gestalteten sie einen Gedenkgottes-dienst zum 30. Todestag von P. Rudolf Lunkenbein, SDB, Glaubenszeuge und Märtyrer Lateinamerikas, zusammen mit Erzbischof Ludwig Schick. Im Anschluss daran standen sie für ein Konzert zur Verfügung.
Als die „Kapelle mit dem heiligen Namen“ wie sie mancherorts bezeichnet wird,
trägt sie mit klingendem Spiel zur Präsenz des Namens Don Boscos eindrucksvoll bei.
Wolfgang Fischer
|
|
|
 |